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Ein Blick in das
QM-Regelwerk liefert den Einstieg zu dem "einfach, statt vielfach".

Wenn ganz unten die Ergebnisse stimmen müssen, wie VdS-Atteste
etc., fängt der Wertschöpfungsprozeß ganz
oben an, bei der Design- und Entwicklungsplanung des Errichters, wobei
die Informationstechnologie der PC-Welt, die dem neuesten Stand der
Technik entspricht, ein wesentlicher Träger dieses Prozesses
der Neugestaltung ist. Dabei hilft sogenanntes induktives Denken, d.h.
zuerst die überzeugende Lösung zu erkennen, um dann
die Probleme aufzuspüren, die damit aus der Welt geschafft
werden können - Probleme, von denen der Errichter und
Geschäftsprozeßeigner vermutlich noch gar nicht
weiß, daß er sie hat, wenn sein
Qualitätsmanagementsystem noch in weiter Ferne liegt.Viele
Errichter, selbst wenn sie bereits zertifiziert sind, glauben anfangs,
ihr Problem bestünde darin, eine Vorgehensweise für
Design (Projektierung) und Dokumentation zu finden und im QM-Handbuch
zu beschreiben. Das Problem besteht dann darin, diese Vorgehensweise im
Hinblick auf die Auditierungen auch einzuhalten, koste es was es
wolle.Statt dessen sollten sie sich fragen: "Wie können wir
mit effizienter Unterstützung der konkreten
Arbeitsabläufe mittels Standardsoftware neue Dinge tun". Es
geht damit im Gegensatz zur Automation um Innovation, also mit Hilfe
von Software ganz neue Ziele zu erreichen. |